Pünktlich zu St. Martin machte sich die u18w auf zum 2. Saisonspiel nach Kaarst. Gegen eine etwas schwächer einzuschätzende Mannschaft aus dem Rheinland tat man sich nur zu Anfang etwas schwer, konnte letztendlich mit einem 64:22 Sieg die geforderten Punkte 3 und 4 mit ins Tal bringen.

Trotz der Warnung der Trainerin zeigte sich zu Beginn, das Basketball eben kein Mathe ist und man nicht nach dem Motto „wir-haben-einen-Gegner-der-euch-geschlagen-hat-geschlagen“ entspannt in ein Oberligaspiel gehen kann. Die Kaarster Mädchen boten in Viertel 1 und 2 deutliche Gegenwehr. Besonders die Zuordnung in der Verteidigung stimmte nicht und gegen die für viele des diesjährigen u18-Kaders neue Zonenverteidigung der Gastgeberinnen fand man zu wenig Mittel. Zudem war die Überraschung bei einigen doch groß, dass man ohne langen Center tatsächlich selbst den ein oder anderen Rebound einsammeln muss. Dementsprechend ging man mit dem Halbzeitergebnis von 25:10 (eher ein Viertelergebnis) und einer holprigen Partie trotz Führung nicht zufrieden in die Kabine.
Die Ansprache zu Halbzeit 2 fruchtete dann aber deutlich. Jeder sprang nun für jeden in die Bresche und half sich gegenseitig. So konnten viele leichte Ballgewinne erzielt und die nicht perfekte Trefferquote durch intensiveres Nachsetzen doch noch in Punkte umgemünzt werden. Erfreulich, dass sich nun alle Spielerinnen daran beteiligten und die Spielzeit ausgeglichen verteilt wurde. Am Ende konnte sich dann auch jede Spielerin auf die Punkte- und Assistliste eintragen, was in der Kabine gebührend mit Weckmännern, die Alina und ihre Familie mitgebracht hatten, gefeiert wurde.
Es ist eben gar nicht so einfach, vermeintliche „Pflichtsiege“ einzufahren. Bis zum nächsten Spiel gilt es, die Trefferquote deutlich zu verbessern – da haperte es nämlich noch gewaltig. Die Steigerung in Halbzeit 2 und das Umsetzen der geforderten Maßnahmen beglückten dann jedoch die vielen mitgereisten Eltern und die Trainerin und wecken Freude auf das erste Saisonheimspiel am kommenden Samstag um 16 Uhr in der Blutfinke.

Es spielten für die Südwest Baskets:
Alina, Paula, Helene, Leonie, Joa, Marlen, Carla, Lilly, Blerina, Eleni, Isabel