Einen rabenschwarzen Tag erwischte die U10 in Iserlohn. Das gesamte Spiel über bekamen die Kinder keinen Zugriff auf das Spiel.
Vielleicht lag es daran, dass Iserlohn mit einem, für dieses Alter absolut ungewöhnlich großen Jungen auflief, der ziemlich viel Respekt bei unserer eher schmächtigen Kombo hinterließ. Hatte er einmal den Ball ergattert, blieb unseren Normalgewachsenen nur das fieberhafte Wedeln mit erhobenen Armen. Meist aber erfolglos.

Dazu kam eine unerklärliche Abschlussschwäche, viele Konzentrationsaussetzer in der Passarbeit und immer wieder Nachlässigkeiten in der Verteidigung.
Doch es wurde sich bemüht mit viel Einsatz die sich abzeichnende klare Niederlage zu verhindern. Levin zeigte ein gutes Spiel, Tristan ergatterte viele Rebounds und rackerte in der Defense, versuchte die fast breaks der Gastgeber mit Höchsttempo zu verhindern, belohnte sich allerdings nicht selber mit entsprechend erfolgreichen Abschlüssen. Das war schon bitter für ihn.
Auch der sonst zielsichere Jason fand nicht zu seinem Spiel. Lucas, Melvin, Mehmet Kayra, Paula, Leon und Lucaß fügten sich hier nahtlos ein.
Hin und wieder konnten in Hände vergrabene Gesichter der mitgereisten Eltern entdeckt werden. Angesichts der teilweise haarsträubenden Fehler verständlich.
Über den Anfangsrückstand von 1:12 bis zum Halbzeitstand von 14:29 lag man zumindest noch in Sichtweite. Unterstützt durch einige – sagen wir einmal glückliche- Dreier fingen wir uns im dritten Viertel allerdings satte 29 Punkte ein. Das beste Viertel in der Offense mit 16 Punkten war da leider nebensächlich. Der endgültige Todesstoß.

Am Ende eine absolut verdiente 36:63 Niederlage. Heute war kein Blumentopf zu gewinnen.

Nach einer Spielpause nächste Woche geht es danach weiter, allerdings mit der BG Hagen einem dicken Brocken vor der Brust.