Am 1. Advent trat die u18w mit 3 Siegen im Rücken gegen die ebenfalls mit 3 Siegen ungeschlagenen Mädchen des BTV an – nach Jahren mal wieder ein Stadtderby der u18w, was sich auch in der Stimmung auf der Tribüne widerspiegelte.

Die SW Baskets hatten sich vorgenommen, gegen die länger zusammenspielenden BTVlerinnen anzukämpfen, sogar Charlotte von der u16 unterstützte den Kader an diesem Tag. In Viertel 1 war allerdings die Nervosität deutlich zu spüren: Obwohl man vor einigen Spielerinnen gewarnt worden war, obwohl man in der Verteidigung den Weg zum Brett zu machen wollte und obwohl man im Angriff neu Trainiertes umsetzen wollte, lief zunächst wenig bis nichts davon zusammen. Die SW Baskets gerieten schnell mit 0:8 ins Hintertreffen und konnten zwar recht mühelos die Presse der Gegnerinnen aushebeln, danach aber kein ordentliches Setplay entwickeln. Zudem kam ein viel zu behäbiges Umschaltverhalten, dass sich durch das gesamte Spiel zog – daraus resultierte, dass auf einem SW Baskets Korb meist zwei schnelle Gegenkörbe resultierten. Die BTVlerinnen zeigten sich einfach cleverer und trafen, wenn es mal nicht zum Fastbreak reichte, auch noch gut von außen, wohingegen sich die Südwestlerinnen im Abschluss oft schwer taten. In Viertel zwei zeigte man endlich, dass man gewillt war, sich zur Wehr zu setzen und zog entschlossen zum Korb, um dort erst per Foul gestoppt zu werden. Aber auch die wichtigen Freiwürfe, die einem den Anschluss ermöglicht hätten, blieben liegen und der Gegner konnte weiterhin zu viele einfache Körbe erzielen konnten. Folgerichtig ein 20:39 Rückstand zur Halbzeit.
In der Pause sprach man dann besonders das Umschaltverhalten an, um in Halbzeit 2 wieder direkt in einen 2:12 – Lauf reinzustolpern. Beim Stand von 22:51 zur Hälfte des 3. Viertels war das Spiel dann bereits entschieden – dennoch konnte man ab diesem Zeitpunkt die restliche Spielzeit mit 22:26 immerhin ausgeglichen gestalten und gab sich nicht auf – das gibt Hoffnung für die schweren Spiele gegen Düsseldorf und Neuss, die als nächstes anstehen.

Man muss eingestehen, dass die Punkte bei der 44:77-Niederlage an die an diesem Tag bessere Mannschaft am anderen Ende des Tals gehen.

Bis zum Rückspiel werden Alina, Charlotte, Aysenur, Leonie, Blerina, Lilly, Chantal, Eleni und Luka viel arbeiten, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten.