Nach langem Warten ging es für die u18w mit Marlen und Yvonne an der Seitenlinie am 13.02. nach zwei Jahren Pause endlich wieder los mit dem Spielbetrieb. Leider sind alle 5 Jugendoberligen durch Rückzüge auf 3 oder 4 Teams ausgedünnt, sodass nur noch 6 Partien verblieben, um Spielerfahrung zu sammeln. Nach den ersten 3 Spielen ist es nun Zeit für ein Fazit:

Spiel 1 fand direkt beim Stadtnachbarn aus Barmen statt. Die Mädchen zeigten sich ob mangelnder Spielerfahrung nervös aber willensstark und konnten die erste Halbzeit mit vielen geworfenen Backsteinen auf beiden Seiten mit 20:29 noch ausgeglichen gestalten. Leider wurde oftmals nicht entschlossen genug zugepackt und man schaltete in vielen Situationen zu langsam, um weiter Gegenwehr zu leisten. Die Topspielerin der Barmerinnen bekam man zu keiner Zeit in den Griff. Es wurde zwar viel gezogen, aber eine unterirdische Freiwurfquote verhinderte ein besseres Ergebnis. So musste sich man sich mit vielen Erkenntnissen über noch zu drehende Schnellschrauben etwas zu deutlich mit 38:69 geschlagen geben.

In Spiel 2 stand man mit dem TuS Hilden einer jungen und dezimierten Mannschaft gegenüber und konnte den eigenen Kader durch viele Aushilfen aus der u16 noch etwas auffüllen. Hier zeigte sich, dass zumindest die Laufarbeit – wenn denn am Training teilgenommen wird – sich auszahlt. Durch entschlossenes Zupacken konnte bereits zur Halbzeit eine deutliche 57:15-Führung herausgespielt werden, die am Ende in einer dreistelligen Punkteausbeute in einem 107:26-Sieg gipfelte. Alle Spielerinnen konnten sich dabei sehr ausgeglichen auf der Punkteliste eintragen und Selbstvertrauen sammeln.

Am vergangenen Wochenende stand das letzte Hinrundenspiel gegen die CroBaskets aus Essen auf der Agenda. Durch den Größenvorteil am Brett konnte man oftmals zweite und dritte Chancen erarbeiten und mit 53:12 ein beruhigendes Halbzeitergebnis herausspielen. Wurden die geforderten Pass- und Laufwege eingehalten, kam man zu guten Abschlüssen, allerdings ließ die Quote dabei oft zu wünschen übrig, was besonders in Hinblick auf das Rückspiel gegen die Barmerinnen besser werden muss. Auch ermöglichte man den Gegnerinnen durch schlampigen Ballvortrag immer wieder die Möglichkeit für Gegenstöße, die mit etwas mehr Ballsicherheit und Konzentration hätten verhindert werden können. Dennoch konnten sich beim 103:33-Erfolg wieder alle Spielerinnen auf der Punkteliste eintragen und auch das Wiedersehen mit einem altbekannten Schiedsrichtergespann nach über zwei Jahren war Grund zur Freude.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie wichtig für alle Mannschaften der Spielbetrieb ist und dass in Zukunft vielleicht wieder über weniger und dafür vollere Jugendligen, nachgedacht werden muss, um mehr Entwicklungspotenzial zu bieten. Umso schöner ist es da, dass u16 und u18 im weiblichen Bereich der SW Baskets eng zusammenrücken um mehr Trainings- und Spielmöglichkeiten für alle zu bieten. Ziel für die Rückrunde ist nun, die Siege zu bestätigen und das „Spitzenspiel“ (sofern man in einer 4er-Liga davon sprechen kann) gegen Barmen ausgeglichen zu gestalten.

Für die SW-Baskets gingen mit viel Spaß auf Korbjagd: Zillan, Li, Neele, Charlotte, Thaja, Marisa, Tina, Alex, Marie, und Jette.