Ein Treffen vieler Bekanntschaften auf Trainer- und Spielerseite gab es am letzten Sonntagnachmittag. Man war zu Gast bei den Giants Leverkusen.

Wir waren vorbreitet auf eine taktische Marschroute vom Trainer Thomas Röhrich, die dahingehend zu erwarten war, unseren Leistungsträgern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und das gelang auch recht gut.
Mit viel Aufwand gelang es zwar immer wieder den Weg zum Korb zu finden, allerdings mit einer mittelprächtigen Zielsicherheit. Oft wurde zu für zu viel gewollt. Das lag aber auch mitunter daran, dass die Alternativen im Angriff sehr begrenzt waren und sind. Die technischen Defizite einzelner Spieler lassen im Moment leider nicht viel Spielraum zu. Dazu das fehlende Spielverständnis, was hoffentlich im Laufe der Saison besser wird.

Ausgeglichen begann das Spiel, und genauso verlief es eigentlich das gesamte Spiel über. Lief man zu Beginn immer einem kleinen Rückstand hinterher (auch bedingt durch die überaus schlechte Freiwurfquote von 2 von 12), gelang in Minute 8 die erste Führung. Diese konnte bis zum Ende des ersten Viertels knapp gehalten werden (22:20).
Die Treffsicherheit wurde im Spielverlauf auf beiden Seiten eher schlechter als besser. Man merkte beiden Teams an, dass sie noch in der Aufbau- und Entwicklungsphase sind. Viele gute Ansätze, in der Ausführung aber noch sehr verbesserungsfähig. Die beiden Coaches haben noch viel Arbeit vor sich.

Die Führung gab man erst zum Ende des zweiten Viertels ab, als leider mal wieder in der Verteidigung geschlampt wurde und einem Hauptakteur der Gastgeber 5 Punkte in Folge gelang. Somit zur Pause ein 36:38-Rückstand.

Das Spiel blieb eng. Das Niveau nicht hoch. Aber immerhin bekamen die lautstarken Zuschauer in der dröhnenden Kurt-Rieß-Halle ein spannendes Spiel zu sehen.
Schließlich entscheidend in dem Spiel zum Teil haarsträubende Fehler, wo Bälle einfach zum Gegner gepasst wurden oder sich nicht an Vorgaben gehalten wurde. Dazu Wurfpech von Finn und Fynn, die schon mal mehr Fortune hatten, trotzdem die tragenden Säulen in diesem Spiel waren. Somit am Ende eine 64:70-Niederlage, die unnötig aber verdient war. Der Leistungsunterschied innerhalb der Mannschaft ist im Moment noch zu eklatant. Bleibt zu hoffen, dass alle ernsthaft daran arbeiten, diese Lücke schnellstmöglich zu schließen.

Das Team: Cedric, Luka C., Paul, Fynn, Finn, Luka J., Torben, Tom