Nach der recht erfolgreichen Einspielrunde in 2021 stand nun das erste Spiel der „normalen“ Meisterschaftsrunde an. Erstes Spiel (nach dem ausgefallenen Spiel in der Vorwoche in Hagen) gegen die Rheinstars aus Köln. Ein Standort mit traditionell hochklassiger Jugendarbeit, der seine U14 nach Wuppertal schickte.

Entsprechend mit viel Respekt , anfänglich vielleicht sogar mit ein wenig zu viel davon, ging es in die ersten zehn Minuten. Darina zeigte mutig erste gute, erfolgreiche Aktionen, Maxim folgte ihr, ehe gegen Ende der ersten zehn Minuten auch die anderen so langsam die Wege zum Korb suchten. Die Qualität der Gäste zeigte sich aber in den kompromisslosen Zügen zum Korb und der enormen Abschlusssicherheit aus Nah- und Mitteldistanz. Auch hatten die Südwestler zunächst arge Schwierigkeiten mit der Konsequenz, mit der die Kölner zum Offensivrebound gingen. Zu viele Abpraller landeten in deren Händen und gaben die Möglichkeit zum erfolgreichen Nachlegen. Lediglich das befürchtete Feuerwerk aus der Distanz konnte durch frühzeitige Stören unterbunden werden. Leider zeiget sich in dem Speilabschnitt leider ein Schwachpunkt am heutigen Tag, der das Team das gesamte Spiel über begleiten sollte: die schwache Freiwurfausbeute. Ganze 8 Versuche wurden im ersten Viertel  versemmelt, im gesamten Spiel gar 19 ! Es sollte ein mitentscheidender Faktor am heutigen Tag sein.

Der 15:26-Rückstand nach Viertel eins eine logische Konsequenz.

Das Coachteam versuchte ein paar Stellschrauben zu justieren, um die Abschlüsse der Gäste zu erschweren und die Reboundqualität zu verbessern. Und das sollte gelingen. Die Gäste mussten sich deutlich mehr einfallen lassen, um erfolgreich zu sein. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe mit überschaubaren Treffern auf beiden Seiten. Aber immerhin konnten die Südwest-kids dieses Viertel mit 16:15 gewinnen, so dass zum Seitenwechsel lediglich zehn Punkte minus auf dem Tableau stand (31:41).

Trotz intensiven Zuspruchs in der Halbzeitpause, an sich zu glauben und mutig zu agieren, verlief das dritte Viertel von der Punkteausbeute her gesehen etwas enttäuschend. Schuld daran viele technische Fehler resultierend aus zu viel Hektik und Ungenauigkeiten. die man sich gegen ein solches Team einfach nicht leisten kann. Und dann wieder die Freiwürfe: wieder 5 Fahrkarten. Bei nur elf erzielten Zählern ein echtes Pfund. Erfreulich die Wirkung der kleinen Privatunterhaltung zwischen Coach und Spielmacher Tristan. Viel mutiger im Ballvortrag und vor allem im Abschluss brachten ihm zwei erfolgreiche Dreier ein und viel mehr Sicherheit in der Ballverteilung. Auch defensiv lief es deutlich besser bei ihm. Gekrönt wurde das forsche Auftreten durch zwei weitere 3er im Schlussvierte kurz hintereinander in rotzfrecher Art und Weise.

Überhaupt legten die kids im letzten Viertel noch eine Schippe drauf und versuchten alles, um die Niederlage klein zu halten oder es gar noch spannend werden zu lassen. Auch ohne Grigoriy, der gerade so richtig in Fahrt kam, zeigten die kids ab der 35. Minute einen beherzten Kampf und boten mit lautstarker Unterstützung der Elternschaft eine durchaus sehr respektable Leistung. Dass am Ende dann doch eine 64:79 Niederlage stand empfanden eigentlich alle nicht als Beinbruch, sondern eher als Bestätigung recht nah an der Spitze in NRW dran zu sein.

Mit sich durchaus zufrieden sein konnten Ilja, Tristan, Levin, Griogriy, Maxim, Simon, Darina, Paula (leider aus gesundheitlichen Gründen nicht einsatzfähig) und Frederike