Zum Spiel am Mittwochabend ging es für unsere U14-1 nach Iserlohn. Hatte man nach dem knappen Hinspiel noch die Hoffnung etwas Zählbares aus Iserlohn mitnehmen zu können , sollte sich diese Hoffnungs relativ schnell erledigen. Gegen tief stehende Manndeckung, welche nicht den MMV-Kriterien des DBB entsprach und zu selten von den erfahrenen Schiedsrichtern geahndet wurde, taten sich unsere längenmäßig unterlegenen Spieler entsprechend schwer, weil Würfe aus der Distanz nicht fielen oder früh ein Cut zum Korb von zwei bis drei langen Spielern verteidigt wurde. Diese Tatsache ist jedoch keine Ausrede und darf keine Begründung für die flügellahme Vorstellung über 40 Minuten in der Defensive sein.

Die viel zu deutliche 58:101 Auswärtsniederlage war besonders auf fehlenden Mut und zu viel Zweifeln geprägt. Hatte man nach einem 35:49 Rückstand zur Halbzeit noch Morgenluft gewittert, sollte schwaches Reboundverhalten und nur ein Korb aus dem Feld im dritten Viertel für eine deutliche Niederlage sorgen.

Nach zwei Siegen in den letzten Wochen bekamen unsere Kids der jungen Jahrgangs wiederholt aufgezeigt, dass harte Arbeit über 40 volle Minuten notwendig ist um auf dem höchsten Niveau des Landes zu bestehen. Es bleiben kleine Schritte nach vorn, aber die Fortschritte der letzten Wochen sollten gezeigt haben, was in Zukunft möglich ist, wenn jeder Einzelne hart an seinen Zielen arbeitet und die zahlreichen Möglichkeiten mit Athletik- und Individualtraining nutzt.

In Iserlohn im Einsatz:

Sebastian, Felix, Jonathan, Tom, Tobia, Till, Gianluca, Mick