Nun ist auch die letzte Altlast überwunden, die der unrühmliche Austritt eines Teilvereines aus der Spielgemeinschaft vor zwei Jahre hinterlassen hat. Die neue U12 (fast alle junger Jahrgang) musste als einziges Team der Spielgemeinschaft in die Qualifikation für die Regionalliga. Diesen Test bestand die Truppe mit Bravour. Damit spielen die dritte Spielzeit in Folge alle Jugendteams der Spielgemeinschaft in der höchsten Liga des Landes!

Zunächst ging es in der Früh gegen die Hertener Löwen. Hier stellte sich die Situation so dar, dass ein Akteur der Gäste unsere Verteidigung anfänglich vor reichlich Probleme stellte. Auch die Angriffsbemühungen waren alles andere als erfolgreich. So lief man bis Mitte des zweiten Viertels einem Rückstand hinterher.
Erst die Auswechslung des Hertener Punktelieferanten brachte Ruhe ins Spiel. Ein 15-Punkte-Laufbrachte die Wende und verschaffte das nötige Selbstvertrauen, um dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Zur Halbzeit bereits eine 42:34-Führung
Auch die spätere Rückkehr des Hertener Top-Scorers wurde viel besser verkraftet, verteidigten die Kids nun deutlich effektiver. In Halbzeit zwei ließ man nur noch 24 Zähler zu, sammelte aber selber reichlich Körbe ein und beendete Spiel eins an diesem heißen Frühsommertag mit 94:58.
Der erste Schritt war getan.
Ein besonderer Dank geht an Theo, der extra für das heutige Spiel noch einmal die Basketballstiefel geschnürt hat, um zu helfen. Seine Hilfe war wahrlich willkommen.

In Spiel zwei stießen dann Kurzurlauber Kotti und Paula zum Team und wollten tatkräftig den zweiten Schritt in Richtung Regionalliga-Qualifikation unterstützen.
In Spiel zwei wartete mit dem BC Leopoldshöhe ein vollständiges unbekanntes Team auf uns. Mit nur sechs Akteuren und einem „allein gegen alle“- Spieler sollte diese Aufgabe lösbar sein. Dass man den guten Schützen der Westfalen nicht ganz werde stoppen können, war klar, aber das Leben sollte ihm schwer gemacht werden.
Dies gelang sehr gut und bereits nach Viertel 1 sollte beim Stand von 26:11 nichts mehr anbrennen.
Im weiteren Verlauf wurde der Vorsprung zwar Stück für Stück ausgebaut, aber angesichts der tropischen Bedingungen in der Halle entwickelte sich ein durchaus unterhaltsames, aber nicht mehr hochklassiges Spiel.
Am Ende ein 83:50-Erfolg, der die Teilnahme an der Regionalliga sichert. Nun kann endlich die strukturierte Vorbereitung auf diese Saison beginnen.

Gute Arbeit leisteten Jason, Levin, Tristan, Kotti, Mehmet Kayra, Grigoriy, Darina, Bojan ( der seine ersten Karrierepunkte erzielte), Julia und Paula