Ohne den noch verletzten Grigoriy und den verhinderten Tristan trat man nach dem Debakel gegen Köln die Reise zu den Schwarz-Weißen aus Essen an. Das Spiel sollte für ein wenig Wiedergutmachung für die teilweise überschaubare Einstellung der letzten Woche sorgen.

Es zeichnete sich früh ab, dass des Gegners Spiel sehr durch einen Protagonisten geprägt werden sollte. Unsere Versuche zum Zusammenspiel gelangen zumindest in der Anfangsphase bis zum Korbwurf ganz ordentlich, endeten aber zumeist in einer weniger guten Erfolgsquote. Das Zielwasser wurde offensichtlich zu Hause vergessen. Trotzdem gelangen ein paar erfolgreiche Angriffe, vor allem aber zeiget die aufmerksame Verteidigung ihre Wirkung. Achtel 1 wurde mit 12:8 gewonnen.
Ein weniger ansehnliches Achtel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten richtete zumindest keinen Schaden an. 14:12 nach zehn Minuten. Achtel drei und vier verliefen ausgeglichen. Leider konnten die teilweise sehr ansehnlich herausgespielten Abschlussversuche nicht immer in Zählbares umgesetzt werden. Zur Halbzeit ein mühseliges, aber durchaus verdientes 30:26.

Das beste Achtel sollte direkt nach der Halbzeit folgen. Angeführt von der fantastisch aufgelegten Frederike und dem nimmermüden Levin, unterstützten die kräftig zupackende Paula und Timo den kleinen Lauf zu einer 42:31-Führung, die für gute Stimmung auf der Bank und auf der Tribüne sorgte.
Aber dann schlugen die Tücken des Basketballsports gnadenlos zu. Achtel sechs wurde geprägt durch den Top Scorer der Gastgeber, der aus allen Lagen schießen und unter Zuhilfenahme des Brettes den ein oder anderen Dreier versenken konnte. Unsere Besetzung auf dem Spielfeld (drei U10er und Darina) schauten fassungslos zu. Hatten sie sich doch nichts vorzuwerfen und trotzdem schwand der Vorsprung dahin wie Butter in der Sonne. Nur noch eine magere 49:48 Führung.
Von diesem Schock erholte man sich nur langsam, hielt aber bis zum letzten Achtel die Partie eng (57:58).

Das letzte Achtel bestach durch den absoluten Siegeswillen. Eine hoch engagierte Defense ließ die Gegner ziemlich ratlos aussehen. Lediglich aus der Distanz musste man noch ein wenig einstecken. Das sollte aber für den Spielausgang kein Problem sein, traf man vorne viele gute Entscheidungen (selber ziehen oder den besser postierten Mitspieler bedienen). Levin, Iasonas, Darina und die immer noch wie aufgedreht wirbelnde Frederike sorgten für den 70:65 Erfolg in einem stimmungsvollen Spiel.

Über eine ordentliche mannschaftliche Leistung konnten sich freuen Leonard, Bojan, Iasonas, Lucaß, Kotti, Levin, Darina, Timo, Frederike, Paula.