Die Landung in der Regionalliga – für alle Kinder Neuland – glich eher einer Bruchlandung, als alles andere. Zeitweise war der Grad der Überforderung gegen eine baumstarke Duisburger Combo sehr hoch. Vor allem in der Verteidigung konnte man kaum Paroli bieten.

Sicher hatte man es direkt zu Saisonbeginn mit wahrscheinlich einer der stärksten und am besten eingespielten Mannschaften der Regionalliga zu tun. Aber auch gegen so ein Team kann man mehr aufrechte Gegenwehr erwarten. Zumindest, wenn man den Anspruch hat, in der Regionalliga dabei sein zu wollen.

Die vermeintlichen Leitfiguren überboten sich in undiszipliniertem Spiel, falschen Entscheidungen und überflüssigen Ballverlusten. Lediglich Grigoriy setzte sich mit voller Wucht ein und konnte zumindest einen Teil seines Vermögens zur Geltung bringen. Ansonsten zog man sich zusehends in Wehleidigkeit zurück, die die Gäste aus dem Ruhrpott gnadenlos auszunutzen vermochten.

Viertel eins begann optimistisch. Allerdings hatten die Gäste offensichtlich zunächst mit den niedrigen Körben zu kämpfen. Zu aller Überraschung ging das erste Viertel mit 15:8 an die Südwestler.
Durch Levins frühe, foulbedingte Herausnahme, brach das Spiel aus unerklärlichen Gründen völlig zusammen. Satte 24 Punkte in 5 Minuten fing man sich ein. Schon lief man einem 10-Punkte-Rückstand hinterher. Zur Halbzeit wuchs der Rückstand auf 19 Zähler an. Ein Desaster kündigte sich an.
Nachdem neben der Verteidigung nun auch die Offensive den Dienst einstellte, konnte das Schlachtfest seinen Lauf nehmen. In Achtel 6 sammelte man noch einmal 22 Punkte. Die Gäste fingen nun auch an aus der Distanz sicher zu treffen. Allerdings begünstigt durch eine …. nein, keine Verteidigung.
Am Ende nur noch betrübte Gesichter angesichts der 59:116 Klatsche.
Spätestens jetzt sollte jeder begriffen haben, dass das, was man bisher kann, bei weitem nicht ausreicht, sondern die vom Coach geforderten Dinge endlich umgesetzt werden müssen.

Ärmel hochkrempeln und arbeiten, dass muss für Grigoriy, Leonard, Bojan, Levin, Tristan, Kotti, Iasonas, Paula, Darina, Frederike und Timo jetzt die Devise sein.