Die Hinrunde in der Regionalliga ist Geschichte, mit vier Siegen und sieben Niederlagen rangiert das junge Team gut im Mittelfeld. Der Ligamodus sieht ab jetzt vor, dass man es nur noch mit Teams aus der unteren Tabellenhälfte zu tun haben wird. Bedeutet, dass die deutlichen Niederlagen wie gegen Köln, Bonn und Duisburg nicht mehr vorkommen werden, allerdings die daraus sich ergebenden Lerneffekte auch verloren gehen.

Denn trotz des klaren 49:102 gegen die Telekom Baskets aus Bonn spielte man hier besonders ab dem dritten Viertel ganz ordentlich mit. Rückkehrer Grigoryi tat dem Team sehr gut und half nach seiner verletzungsbedingten Pause den Rückstand am Ende überschaubar zu halten. Trotzdem der große Klassenunterschied unübersehbar.

Gegen die in ähnlichen Tabellenregionen agierenden Uerdinger sollte allerdings kein Klassenunterschied erkennbar sein. Leider blieb man den Nachweis im direkten Duell schuldig und wurde mit 58:87 förmlich vorgeführt.

Erfolgreicher dann das Abschlussspiel gegen den direkten Tabellennachbarn aus Nordwest Köln. Ständig knapp der Spielverlauf, meistens in Führung. Lediglich am Ende des 5. Achtels, als unsere drei Mädchen sehr quirlig agierten, leider etwas Wurfpech hatten und dabei die Defense etwas vernachlässigten, stand es pari. Ansonsten hatten insbesondere Tristan, Grigoryi und Timo einen großen Anteil an der Trefferausbeute und somit erheblichen Anteil am letztendlichen 61:56 Sieg.

Der bisherige Saisonverlauf ähnelt einer Achterbahnfahrt durch und durch. Viele zeigen eine positive Entwicklung, manche brauchen offensichtlich noch etwas Zeit aus dem U10-Modus in den ambitionierten U12-Alltag umzuschalten. Daran gilt es zu arbeiten. Allen Kindern muss man aber absoluten Trainingsfleiß und Entwicklungswillen attestieren. Es scheitert nicht am Willen. Der ein oder andere ist aber noch nicht bereit seine Komfortzone zu verlassen. Gelingt dies, werden wir den zweiten Teil der Saison mit viel Spaß absolvieren.

Die Kinder freuen sich jetzt auf eine schöne Weihnachtszeit im Kreis der Familie. Und die extrem engagierten Eltern freuen sich ebenfalls, ihre Autos ein wenig zu schonen.