Aufgalopp zum zweiten Auftritt am Sonntagmorgen in Schwelm. Zu neunt wollte man die weiße Weste verteidigen. Allerdings verlangte ein unglaublich tapfer kämpfender Gastgeber unseren Kids alles ab. Der dramatische Spielverlauf verlangte allen anwesenden Eltern ebenfalls alles ab.

Zunächst gilt aber festzuhalten, dass auch in diesem Spiel die neuen Regeln immer noch Gesprächsbedarf liefern. Und vor allem Abstimmungsbedarf zwischen Trainern und Schiedsrichter. Dies hat aber aufgrund der richtigen Einstellungen beider Coaches reibungslos und vorbildlich funktioniert.

Das Spiel begann extrem nervös auf beiden Seiten. Viele hektische Aktionen und daraus resultierende Fehler ließen keinen geordneten Spielfluss aufkommen. Es kam auf beiden Seiten auch nicht viel Zählbares heraus.

Dann aber drückte Jason dem Spiel seinen Stempel auf. Mit aufopferungsvollem Einsatz fegte er auf beiden Seiten des Feldes wie ein Wirbelwind und stellte die gegnerische Abwehr vor kaum lösbare Probleme. Unterstützt wurde er von Kottis und Lucaß unermüdlichem Highspeed- Basketball. Der war auch bitter nötig, da auch die Schwelmer ein irres Tempo auflegten.
Es stellte sich die Frage, welches Team am Ende weniger Fehler machte und somit am ehesten die Chance hatte als Sieger vom Feld zu gehen.

Diese Antwort gab es allerdings erst in der dramatischten aller Schlussphasen, nämlich in der overtime. Den Kindern schlug vor Anstrengung das Herz bis zum Hals, den Eltern vor Aufregung und Begeisterung. Schlussendlich war die individuelle Stärke von Jason ausschlaggebend, dass nach dem Erfolgsauftakt gegen Hagen auch die Schwelmer Punkte bei uns blieben.

Auf läuferisch hohem Niveau, aber spielerisch noch sehr überschaubar sicherte sich die SW Baskets ein 77:73 vor stimmungsvoller Kulisse in einem stets sehr fairen und kindgerechtem Umfeld.
Jetzt müssen wir unbedingt sehen, dass die Kluft zwischen Startern und Bankspielern deutlich kleiner wird.

Zu erwähnen noch Leon´s erster Einsatz, in dem er zwar an seinem ersten Korb knapp scheiterte, aber nach anfänglichen Orientierungsproblemen zu einem echten Aktivposten auf dem Spielfeld wurde.

In Schwelm dabei: Lucaß, Melvin, Stefanos, Noah, Devin, Kotti, Leon, Jason und Matti