Dass sich die Kids von den Wuppertaler Südhöhen am Ende als deutlicher Sieger auf den Heimweg von Lüdenscheid aus machen konnten, lag in erster Linie an der Ungenauigkeit der Gästewürfe, als an der eigenen Zielsicherheit.

Schon im Hinspiel tat man sich gegen eine Lüdenscheider Kombo schwer, die es versteht die Räume eng zu machen und sich geschickt in den Weg zu stellen. Unser ansonsten gutes fast break-Spiel kam nicht so recht in Schwung.

Dass das erste Viertel mit 20:5 endete, war eher etwas glücklich, angesichts der annähernd gleichen Anzahl der Wurfversuche. Unsere allerdings mit etwa mehr fortune.
Mahnende Worte zum zweiten Viertel hin, bloß nicht locker zu lassen, nur weil eine vermeintlich komfortable Führung erarbeitet wurde.
In Viertel zwei war es dann einem gut aufgelegten Levin zu verdanken, dass die Führung bis zum Seitenwechsel noch etwas ausgebaut werden konnte.
Aber mit 33 Punkten für unsere Verhältnisse eher Magerkost.

In Viertel drei kam dann die Sternstunde von Mehmet Kayra. In Halbzeit eins noch mit Bauchschmerzen und blassem Gesicht auf der Bank verweilend, wollte er es dann doch einmal versuchen. Dass Spielminuten wunderheilend wirken können, zeigte sich jetzt. Als wäre nichts gewesen, versenkte er erst einmal seine ersten beiden Wurfversuche, sprang in des Gegners Pässe und blies erneut zum Sturm. Nichts mehr zu spüren vom Wehwehchen.

Trotz der nunmehr höheren Lüdenscheider Trefferquote hatten wir immer eine gute Antwort parat und hielten die tapferen Gastgeber auf Distanz. Eine ausgeglichene zweite Halbzeit reichte dann aus, um dank der Anfangsführung die nächsten Punkte auf´s Guthabenkonto zu buchen. Die 70-Punkte-Marke hätte allerdings unbedingt fallen müssen, blieben neben sehr einfachen 1 gegen 0 Korblegern auch satte 15 Freiwürfe auf der Strecke.
Das muss nächste Woche gegen die starken Iserlohner deutlich besser werden.

Zunächst hat man diesen Betriebsausflug (am Ende 66:48) gut über die Bühne gebracht und die zahlreich mitgereisten „Blauwändler“ hatten durchaus ihre Freude an den Kindern. Nicht zuletzt auch am tollen Catering der Lüdenscheider Eltern.

Lucaß, Melvin, Jason, Levin, Tristan, Kotti, Mehmet Kayra, Kesiah, Paula und Darina zeigten nicht das beste, aber zu jeder Zeit ein engagiertes Spiel!