Vor einigen Wochen musste sich die Basketballgemeinde leider von einem weiteren Urgestein des Wuppertaler Basketballs  verabschieden. Günter Zielauf, Mitbegründer der Wuppertaler Basketballszene, verstarb im Alter von 82 Jahren nach einem äußerst erfüllten Leben.

Seine große Leidenschaft galt bis zum Schluss dem Basketball. Gründete er in der 70er Jahren im SSV Germania Wuppertal eine Basketballabteilung, nahm die Entwicklung dank seines unablässigen Einsatzes schnell Fahrt auf. Er initiierte und begleitete die verschiedenen Zusammenschlüsse mit anderen Vereinen (Wuppertaler SV, ATV Wuppertal) mit der Zielsetzung hochkarätigen Senioren- und breit aufgestellten Kinder-und Jugendbasketball zu etablieren.
Seine Leidenschaft für unseren Sport gab er seinen beiden Kindern Britta und Frank mit, die bereits zu der damaligen Zeit außergewöhnlich früh mit der Jagd auf den Korb begannen und die er als Betreuer oder auch nur als Vater regelmäßig sehr engagiert begleitete. Immer, wenn es um Basketball ging, loderte das Feuer in ihm. Ob als Spieler, Funktionär oder Zuschauer auf der Tribüne. Er war stets präsent.

Rechnet man die Stunden seines Lebens zusammen, die sich bei ihm um Basketball gedreht haben, kommt so manches Jahr zusammen.
Für mich persönlich war es eine besondere Ehre mit diesem Basketball-Pionier unzählige Kontakte gehabt haben zu dürfen und von seiner Erfahrung zu profitieren. Aus den Gesprächen in den letzten Jahren zu den verschiedensten Ereignissen konnte man immer ein wenig Stolz über das heraushören, was vor vielen, vielen Jahren angestoßen wurde. Aber nur ein wenig. Dafür war er viel zu bescheiden.

Mit Günter Zielauf verlieren wir einen wertvollen Menschen. Unschätzbar wertvoll ist aber das, was er hinterlässt. Ohne ihn würde es die Südwest Baskets Wuppertal in der Form, wie sie heute bestehen, wohl nicht geben.

Unsere – ja ganz besonders meine persönlichen Gedanken – gehen an seine liebe Ehefrau und die beiden Kinder. Ihr könnt stolz auf euren Mann und Vater sein.

Klaus-Dieter Pook
1. Vorsitzender