Sowohl für die U18-1 als auch die U18-2 standen an diesem Wochenende Spiele gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel der Jugendregionalliga bzw. -oberliga an. Nach je 40 umkämpften und aufopferungsvollen Minuten beider Mannschaften war das Glück leider nicht auf der Seite der Nachwuchsspieler der SW Baskets. Beide Spiele gingen denkbar mit 4 Punkten verloren. Während die U18-1 gegen die Bergischen Löwen mit Ausfällen vor und während des Spiels zu kämpfen hatte und das Spiel noch in die Overtime bringen konnte, fiel die U18-2 gegen Mettmann nach 3 außerordentlich spielstarken Vierteln, die jedoch Körner kosteten, der geringen Kadertiefe von nur 7 Spielern zum Opfer.   Zunächst zur U18-2: mit 7 Spielern, die teilweise das erste Mal U18-Luft schnuppern konnten, reisten die SW Baskets nach Mettmann und konnten sofort ein äußerst dominantes Spiel in den ersten Minuten des Spiels aufziehen, ganz zur Überraschung der Mettmanner, die direkt nach 4 Minuten und einem 9:2 Rückstand das erste Timeout nehmen mussten.

Durch beherzte Reboundarbeit und immer wiederkehrende gute Einzelaktionen in der Offensive ging man mit einer 4-Punkte-Führung in die Halbzeit. Besonders Krüger, Rankovic und Calimbay konnten vorne punkten, während Thoma die Bretter aufräumte.   Das dritte Viertel war vor allem geprägt durch die starke Defense der SW Baskets, besonders angeführt von Betteldorf. Die hohe Aufmerksamkeit des gesamten Teams führte zu einem 20:10 im dritten Viertel, wobei vor allem Calimbay immer wieder engagierte Abschlüsse am Brett kreieren konnte. Im 4. Viertel jedoch sollten auch die Mettmanner Jungs aufwachen, verwandelten hochprozentig ihre Würfe und legten ihre erwartete Teamstärke aufs Parkett. Zu viel für die Baskets, die in der Folge nur noch selten den Weg zum Korb fanden, unachtsame Ball- und Matchupverluste verbuchten und zudem ohne die Gunst der Schiedsrichterentscheidungen sich um 3 äußerst sehenswerte Viertel brachten, die die Zeichen fast schon auf Sieg gestellt hatten. Abschlusspech und viele intensive Minuten in den Beinen führten schließlich dazu, dass Mettmann das Spiel spät für sich entscheiden konnte: 68:64.

Eine bittere Niederlage, keine Frage, doch beim nächsten Spiel gegen den Lokalrivalen aus Barmen wartet schon die nächste Chance, das Zepter wieder in die Hand zu nehmen.  

Punkte: Thoma 13, Betteldorf 4, Krüger 7, Rankovic 16, Calimbay 22, Krause 2, Ben Ali  

Die U18-1 sah sich körperlich starken Bergischen Löwen gegenüber stehen, die ihre Physis jedoch nur in Viertel Nummer 1 unter Beweis stellen konnten. Durch Anpassungen im Offensivspiel, schnellere Attacken, das Team-Rebounding und Ball Movement durch viele Hände fanden die SW Baskets zu äußerst hochprozentigen Abschlüssen und gingen mit einer 4-Punkte-Führung in die Halbzeit. Überschattet wurde das spielstarke zweite Viertel durch eine Knieverletzung von Schölisch beim Drive zum Korb, mit der ein Weiterspielen nicht mehr möglich wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Verletzung wohl nicht gravierend, dennoch eine schnelle und gute Besserung.   Ein Hin und Her in der zweiten Halbzeit, in der alle Baskets-Spieler durch Scoring überzeugen konnten, allen voran Urspruch (19) und Ebbinghaus (25), die durch ihr 2-Man-Game immer wieder die Schwachstellen der Defense ausnutzen konnten.

Voca überzeugte durch ein ruhiges Händchen von Außen, Kilic wie so häufig durch seinen Einsatz in der Defensive und am offensiven Brett und Gulich sowie Djuhera durch ihre unermüdlichen Korbattacken. Ein äußerst knappes und umkämpftes Spiel ging nach wichtigen Korberfolgen durch Kilic, Ebbinghaus und Gulich sowie einer aufopferungsvollen Defense (nur 3 zugelassene Punkte in den letzten 4 Minuten des Spiels) in die Overtime. Dort sollte das heutige Wurfpech der Baskets nochmal auf die Spitze getrieben werden. Korbnahe Abschlüsse rollten aus dem Korb raus, Würfe, die mehrmals den Ring küssten, jedoch nicht den Weg durchs Netz fanden als auch die konzentrierte Arbeit der Bergischen Löwen, die immer wieder an die Freiwurflinie gelangen konnten, führte schließlich zu einer 87:91-Niederlage. Gerade einmal 5 getroffene Dreier, die sonst zur Paradedisziplin der SW Baskets-Mannen gehören, sollten somit auch ausschlaggegebend dafür sein, dass der über das gesamte Spiel gute und teamorientierte Basketball der Südwest-Jungs nicht belohnt wurde. Am Sonntag wartet jedoch die nächste Aufgabe gegen BBA Hagen, wo hoffentlich auch wieder das Abschlussglück mitreisen wird.  

Punkte: Urspruch 19, Ebbinghaus 25, Gulich 12, Djuhera 10, Kilic 10, Voca 6, Stojakovic 2, Rankovic, Schölisch